Stand 24.10.2021

Regelmäßige Zahlungen, z.B. die monatliche Miete oder den Beitrag für die Krankenkasse, zahlt man in Deutschland nicht bar oder per Scheck. Auch der Semesterbeitrag muss auf das Konto der Universität überwiesen werden.

Am besten ist es, wenn Sie möglichst bald nach Ihrer Ankunft in Deutschland ein Girokonto bei einem Geldinstitut, Bank oder Sparkasse, eröffnen. Sie können zwar bei jedem Geldinstitut Bargeld einzahlen und auf dem Konto des Empfängers gutschreiben lassen, ohne dort ein Konto zu haben. Aber dann müssen Sie bei jeder einzelnen Bareinzahlung hohe Gebühren zahlen!

Statt das Geld bar einzuzahlen, können Sie es regelmäßig und automatisch von Ihrem Girokonto abbuchen lassen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Lastschriftverfahren: Sie erlauben, dass eine Firma / Einrichtung / Person von Ihrem Girokonto Geld abbuchen lassen darf. Viele Einrichtungen verlangen das Lastschriftverfahren.
  • Dauerauftrag: Sie veranlassen, dass Ihre Bank / Sparkasse regelmäßig auf das Girokonto einer Firma / Einrichtung / Person Geld überweist.

Bevor Sie ein Konto eröffnen, achten Sie auf Folgendes:

  • Erkundigen Sie sich, ob Ihre Bank im Heimatland eine Korrespondenzbank in Deutschland hat. So werden Überweisungen von Ihrem Konto im Heimatland auf Ihr Konto in Deutschland leichter und in der Regel auch billiger.
  • Stellen Sie sicher, dass die Bank / Sparkasse Konten für Studierende einrichtet. Nicht alle Geldinstitute in Deutschland haben Konten für Studierende!
  • Klären Sie, welche Kosten das Konto macht, z.B. für die Kostenführung und für Überweisungen. Einige Banken / Sparkassen bieten kostenlose Konten für Studierende an.
  • Fragen Sie, ob das Konto auch online geführt werden kann.